Endlich Frühling…

Endlich ist er da. Der Frühling. Lange genug hat er ja nun auch auf sich warten lassen. Wir dürfen endlich das traumhaft schöne Wetter genießen und mit ein paar Tropfen aus dem Wasserschlauch, kann man förmlich zusehen, wie alles zu neuem Leben erwacht und beginnt zu wachsen. Hyazinthen und Forsythie stehen bereits in voller Blüte und auch die Anemonen strecken ihre bunten Köpfchen der Sonne entgegen.

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Anemonen gehören zur Familie der Hahnenfußgewächse [Ranunculaceae] und sind je nach Art und Sorte zu verschiedenen Zeiten Schmuckstücke im sonnigen und schattigen Gartenbereich.

Etwa 100 Arten sind in den gemäßigten Klimazonen beheimatet. In der Blumensprache stehen die zerbrechlich wirkenden Anemonen als Symbol für Unschuld, Vertrauen und Vergänglichkeit.

Doch trotz ihrer scheinbaren Verletzlichkeit sind Anemonen sehr anspruchslose und pflegeleichte Stauden, die in jedem Garten mit Blüten durchs ganze Jahr bestechen.

Ihr botanischer, klangvoller Name Anemone lässt sich von „anemos„, dem griechischen Wort für Wind, herleiten: Tatsächlich bewegen sich die zarten Blüten schon im leichtesten Windhauch, wie der deutsche Name Windröschen andeutet.

Auch in der griechischen Mythologie findet sich eine Erklärung für den Ursprung des Namens: Anemona war dort eine Nymphe am Hof der Göttin Flora. Floras Gatte Zephyr, der Gott des Windes, verliebte sich in Anemona, was ihr zum Verhängnis wurde. Die eifersüchtige Ehefrau Flora verwandelte sie in eine Blume, die seitdem den Namen Anemone trägt…

Quelle: www.gartentechnik.de

Die Knollen der Anemonen können bereits im Herbst in die Gärten gesetzt werden. Dafür kommen diese ungefähr fünf Zentimeter tief in die Erde (mit einem Abstand von jeweils 10 bis 15 Zentimetern).

Übrigens – die meisten Knollen können auch über den Winter in der Erde verbleiben. Allerdings gibt es einige Sorten, die über die Wintermonate herausgenommen und trocken gelagert werden. Heute gibt es die Anemonen in (fast) allen Farben – sie blühen in Weiß, Rosa, Blau oder auch in verschiedenen Rottönen.

Im Garten bevorzugen sie einen nährstoff- und humusreichen Boden und einen sonnigen bis halbschattigen Standort (ohne Staunässe). Die Anemonen lassen sich optimal in ein Blumenbeet integrieren, das mit anderen farbenfrohen Frühlingsblühern bestückt worden ist. Sehr schön ist auch eine Kombination mit Ziergräsern, dann können die Blüten die Halme der Gräser überragen. Federborsten– und auch das Perlgras eignen sich dafür richt ansehnlich.

Quelle: www.gartenratgeber.net

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Das waren also ein paar zusammengetragene Informationen, da die Anemone in meinem Garten nicht fehlen darf. Jedes Jahr erfreue ich mich an ihren wunderschönen Blüten und jedes einzelne Pflänzchen, dass dazu gekommen ist. Doch gibt es im Garten noch viel mehr zu sehen. Der Bärlauch ist bereits erntereif, die Kirsche und der Apfelbaum bekommt langsam die ersten Blätter und der Rhododenron lässt auch schon auf baldige Blütenpracht vermuten. Ich nehme euch mit auf einen Rundgang, durch mein kleines Paradies… Viel Spaß…

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Rhododendren zählen zweifellos zu den wichtigsten, aber auch anspruchsvollsten Blütensträuchern. Die Gattung gehört zur Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) und besteht aus über 1000 Arten, vom subarktischen 15 Zentimeter hohen Zwergstrauch bis zum 20 Meter hohen Baum. Die meisten der für den Garten interessanten Arten stammen aus Ostasien und wachsen dort meist in artenreichen Laub- oder Mischwäldern auf sauren, gleichmäßig feuchten Rohhumusböden. Im deutschen Alpenraum sind mit der Rostblättrigen Alpenrose (Rhododendron ferrugineum) und der Bewimperten Alpenrose (Rhododendron hirsutum) zwei Arten heimisch. Man findet sie auch in anderen süd- und osteuropäischen Gebirgen in lichten Nadelwäldern und Gebüschen auf humusreichen Böden. Die zahlreichen Gartenformen und –hybriden aus Asien werden ebenfalls oft mit dem deutschen Namen Alpenrose benannt. Die früher eigenständige Gattung der Azaleen zählt wegen der großen Ähnlichkeiten heute ebenfalls zu den Rhododendren. Der botanische Name Rhododendron stammt übrigens aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich übersetzt Rosenbaum.

Quelle: www. mein-schoener-garten.de

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Das war erstmal nur ein kleiner Teil. Wir wollen ja nicht gleich den Rahmen sprengen 🙂 Ich freue mich gemeinsam mit euch auf die Gartensaison und bin gespannt, was sich dieses Jahr wieder so alles in meinem Garten zeigen wird.

 

 

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