Stauden für den Halbschatten…

Die Luft riecht nach Erde und feuchter Kühle, hier und da durchbrechen Sonnenstrahlen das dämmrige Zwielicht und wo sie verharren, bringen tanzende Staubkörnchen Bewegung in die Kulisse aus tausendundeinem Grünton.

Beschattete Gärten sind besondere Gärten. Die Atmosphäre, die auf sonnigen Flächen oft mit viel Geschick aufgebaut werden muss, ist sonnenarmen Bereichen geradezu in die Wiege gelegt. Nutzen Sie die Selbstverständlichkeit, mit der sich viele Halbschattenpflanzen zu einem harmonischen Ganzen fügen und als solches zudem viele Jahre Bestand haben, denn die hier vorgestellten Arten sind ausgesprochen langlebig.

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Die meisten dieser Stauden wirken vor allem durch ihre Blattform und Gestalt, ihr Reiz liegt im Detail und im Kontrast untereinander. Filigrane Farnwedel, irrlichternde Blütenrispen wie die der Dreiblattspiere und Ziergräser wie Japan-Segge und Japan- Waldgras wechseln mit Funkien, Salomonssiegel und anderen klar konturierten Blattschmuckpflanzen.

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Farne

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Funkien

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Ziergräser

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Salomonssiegel

Schaublatt, Tafelblatt und Wald-Geißbart türmen sich zu imposanten Blätter- und Blütenbergen auf, während sich unter kleineren Sträuchern Elfenblumen, Golderdbeeren und Taubnesseln tummeln und selbst trockene Areale rasch erobern.

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Elfenblume

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Golderdbeeren

 

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Tafelblatt

Während sich Sonnenstauden bisweilen einen erbitterten Wettkampf in puncto Auffälligkeit zu liefern scheinen, laden halbschattige und schattige Bereiche zur Achtsamkeit ein. Entdeckungen, wie die ersten Frühlingsanemonen, ein von Hasenglöckchen durchzogener Waldmeisterteppich oder schlicht das Schreiten auf federnden Mulchfaden oder Moos eingefassten Pflasterwegen, machen einen Ausflug in die geheimnisvolle Schattenwelt zum sinnlichen Erlebnis.

Neben den zahlreichen, pflegeleichten Zwiebel- und Knollenpflanzen, die Flächen unter Bäumen und Sträuchern im Frühjahr schlagartig ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken, sollten sie auch die zahlreichen Herbstblüher berücksichtigen, wie den tiefen Eisenhut, das orange-gelbe Geiskraut oder auch Herbst- Steinbrech  und Herbst- Alpenveilchen, die sich mit leuchtend pinkfarbenen Blüten unter Bäumen und Sträuchern ebenfalls ausgesprochen wohl fühlen. Sie sind ein Zeichen dafür, dass in halbschattigen oder schattigen Bereichen längst nicht nur zarte Pastelltöne zu finden sind.

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Eisenhut

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Herbst- Steinbrech

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Herbst- Alpenveilchen

Für spannende Effekte sorgen Glockenblumen, Virginischer Ehrenpreis und Kerzen- Wiesenknöterich. Streng und doch lebendig wirken Stillleben, in dessen Mittelpunkt ein sich dekorativ schälender Zimt-Ahorn präsentiert. Umringt von Königsfarn und Waldgeißbart bietet dieses Gesamtbild einen herrlichen Anblick, um inne zu halten, zur Ruhe zu kommen und neue Energie zu tanken.

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Glockenblume

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Virginischer Ehrenpreis

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Kerzen- Wiesenknöterich

Weitere Schatten- und Halbschattenstars…

Silberkerze:

Sie erreicht eine Wuchshöhe von 60-200 cm, das Laub ist dunkelgrün bis schwarzrot und gezähnt und sie bildet elegante weiße Blütenkerzen.

Maiglöckchen:

Sie werden 20-25 cm groß, haben frischgrüne, sich ummantelnde Blätter und weiße Blütenglöckchen. Sie versprühen einen sehr intensiven Duft, sind aber sehr giftig.

Storchenschnabel:

Dieser wird 15-100 cm hoch, hat attraktiv geschlitzte Blätter und ist horstbildend. Ihn bekommt man in vielen verschiedenen Farben.

Lilientraube:

Sie erreicht eine Wuchshöhe von 20-40 cm, hat grasartige wintergrüne Horste und kompakte Blütentrauben in weiß oder Violett.

Mondviole:

Diese werden 20-120 cm groß, ihre Blätter sind herzförmig, frischgrün und buschig. Die Blüten sind weiß und bilden silbrige Samenschoten.

Lundenkraut:

Das Lungenkraut wächst 15-35 cm hoch, wirkt elegant und ist silbrig getupft. Auch dieses bekommt man in verschiedenen Blütenfarben, von weiß, über rosa und rot oder blauviolett.

Quelle der Bilder: www.bing.com

 

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