Waldanemone…

Waldanemone (Syn. Waldwindröschen) – Anemone sylvestris

Das Wald-Windröschen, botanisch Anemone sylvestris genannt, lädt zum Träumen und Genießen ein. Zarte Duftnoten des Honigs versprüht sie und bereichert jeden Garten mit einem angenehmen zarten Aroma. Am wohlsten fühlt sie sich an einem trockenen bis frischen Platz im Halbschatten. Verträgt aber auch sonnige Standorte. SAM_1493

In ihren Eigenschaften gilt das Wald-Windröschen als eine nicht verdrängende Pflanze, die sich mit anderen Gartenpflanzen gut verträgt. Großzügig angelegt passt sie sich jedem bunten Blumenbeet an und ziert Freiflächen mit ihrer frischen Farbe. Diese schöne Staude gedeiht zwischen Gehölzen prächtig, insbesondere in der Nähe von Kiefern und ist ebenfalls für die Kübelbepflanzung geeignet. Selbst in höher gelegenen Gebieten bis 1.600 Metern lässt sie sich problemlos pflanzen.

Die Anemone sylvestris gilt als eine robuste Pflanze, die nahezu an jedem Standort ihre volle Pracht entwickeln kann, wenn sie nur auf trockenem bis frischen Boden gepflanzt wird. Sie ist frostbeständig und benötigt nur wenig Pflege. Ihre zauberhafte Blüte besitzen eine starke Leuchtkraft. Weiße schalenförmige Blüten die in der Mitte gelbe Staubblätter besitzen, leuchten im Frühjahr um die Wette. Nach der Blüte sind die wolligen Schließfrüchte zu sehen und bilden noch ein schönen Schmuck. Charakteristische Formen verleihen der Anemone sylvestris einen besonderen Charme.

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Die bei uns einheimische Waldanemone ist ein herrlicher Frühsommerblüher und wird Ihnen in dieser Zeit viel Freude bereiten. Seine kleinen, einfachen Blüten sind strahlend weiß und stehen an bis zu 25 cm langen Stiel über den dunkelgrünen, gebuchteten Blättern. Es bevorzugt einen leicht sonnigen bis halbschattigen Standort. Zum Beispiel als (großflächige) Unterbepflanzung von alten Gehölzen, als Beetstaude aber auch als Grabbepflanzung ist diese Anemone sehr gut geeignet.

Während das Buschwindröschen unter Botanikern als Anemone nemorosa bekannt ist, ist es regional unter weiteren Titeln geläufig. Man kennt es unter anderen auch unter den Namen Hexenblume, Waldanemone, Märzenblume, Fettblume und Alte Weiber.

Oftmals anzutreffen ist das Buschwindröschen in Laubwäldern. Dort wächst es gern unter der Krone der laublosen Bäume. Weiterhin fühlt es sich auf feuchten Wiesen und in Auen ausgesprochen gut aufgehoben. In ganz Deutschland steht es unter Naturschutz.

Das Buschwindröschen ist dafür bekannt, in allen Pflanzenteilen giftig zu sein. Im frischen Zustand ist die Pflanze sowohl für den Menschen als auch für Tiere toxisch. Erst wenn die Pflanzenteile getrocknet sind, sind sie unschädlich, da der enthaltene Giftstoff beim Trocknen umgewandelt wird. Im frischen Zustand schädigt das Buschwindröschen:

  • Verdauungssystem
  • Nieren
  • Nervensystem

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Im Untergrund bildet sich ein bis zu 30 cm langes und kriechendes Rhizom aus. Während es im Boden überwintert bildet es im Frühjahr 2- bis 3-spaltig gefiederte und tiefgrün gefärbte Blätter aus. Mitsamt seiner Blüten erreicht das Buschwindröschen eine Wuchshöhe von bis zu 20 cm.

Von März bis April/Mai dauert die Blütezeit des Buschwindröschens an. Im Normalfall taucht eine Blüte pro Pflanze auf. Sie ist sternförmig und weiß, rosa, lila oder blau gefärbt. Nachts und bei Regen neigt sich der Blütenkopf gen Boden. Aus ihm entstehen 20 einsamige Balgfrüchte, die an kleine Nüsschen erinnern.

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Die geringen Standortanforderungen machen das Buschwindröschen zu einem willkommenen Gast im Garten. Es wächst am liebsten dort, wo andere Blumen nicht wachsen – im Halbschatten bis lichten Schatten. Schon 2 Stunden Sonne pro Tag genügen ihm.

Diese Pflanze braucht nicht zwangsweise eine Düngergabe. Einen Schnitt sollte sie ebenfalls nicht erhalten. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sie abstirbt. Einzig das Gießen ist für sie bedeutsam. Ab Februar/März sollte der Boden unter ihr feucht gehalten werden. Mit Trockenzeiten kann das Buschwindröschen gut umgehen.

Vermehrt werden kann das Buschwindröschen einfach mithilfe seiner unterirdischen Rhizome. Diese können im Winter ausgegraben und in Stücke geschnitten an anderen Stellen wieder eingepflanzt werden. Darüber hinaus vermehrt sich das Gewächs schnell über Selbstaussaat.

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