Mein Mauchen ist schwanger… Und wir gleich mit…

Nein, wir erwarten kein Baby und trotzdem ist die Aufregung im Hause groß. Unser Mauchen ist schwanger und natürlich ist es dann wichtig zu überlegen, was zu tun ist. Ich persönlich habe noch keine Erfahrung mit Katzenbabys. Eigentlich hieß es ja auch, Mauchen wäre kastriert. Es verschwendete also niemand einen Gedanken daran, dass Mauchen pötzlich für Nachwuchs sorgen würde.

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Nun, so ist es aber und wir freuen uns irgendwie sehr, da es Mauchen damit sehr gut zu gehen scheint. Sie scheint zu wissen, dass sie Mama wird und baut auch voll auf unsere Hilfe. Hier sind schon alle möglichen Ecken hergerichtet, offene Schränke, eine Katzenhöhle, alles ausgekleidet mit Handtüchern und Kissen. Denn ihrem Bauch nach zu urteilen, kann es nicht mehr lange dauern. Sie schmust und kuschelt und hat vor allem andauernd hunger. Ja, so ging es mir auch, als ich schwanger war… Für alle, die genauso überrascht wordn sind, wie wir, habe ich ein paar Tipps gefunden…

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Wissenswerte Tipps zur Schwangerschaft Ihrer Katze

Etwa zwei Mal im Jahr können Katzen Nachwuchs bekommen. Wird die Katze trächtig, dauert es etwa 64 bis 69 Tage, bis die Katzenbabys auf die Welt kommen. Nutzen Sie diese Zeit, um Ihre Katze zu unterstützen und mögliche Vorkehrungen zu treffen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie erkennen, ob Ihre Samtpfote tatsächlich Katzenbabys erwartet und was es bis zur Geburt der Kätzchen zu beachten gibt.

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Woran Sie erkennen, dass Ihre Katze trächtig ist

  • Die Zitzen schwellen an und färben sich rosa.
  • Das Verhalten der Katze ändert sich. Sie schnurrt häufig und ist besonders verschmust. Aber auch eine gereizte und scheue Art kann für eine Schwangerschaft sprechen.
  • Der Bauch Ihrer Katze schwillt an und sie nimmt, je nach Anzahl der Katzenbabys, um etwa 1-2 kg zu.
  • Ihre Katze beginnt ein Nest zu bauen, indem sie sich einen ruhigen Ort sucht und diesen mit weichem Material, wie z.B. mit Decken oder Handtüchern, auspolstert.

Meine Katze ist trächtig – Was nun?

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Katze ist trächtig- Was nun?

Katzen sind generell sehr gut in der Lage, ihre Jungen ohne weitere Probleme auf die Welt zu bringen. Falls Sie allerdings besorgt sind oder sich Klarheit verschaffen wollen, ob Ihre Katze tatsächlich trächtig ist, empfehlen wir Ihnen einen Tierarzt zu konsultieren. Er kontrolliert, ob alles in Ordnung ist, und stellt eine bestehende Schwangerschaft durch das Abtasten des Bauchs der Katze oder mittels Ultraschall fest. Untersuchen Sie auf keinen Fall selbst den Bauch Ihrer Katze, damit die ungeborenen Tiere keine Schäden davontragen.

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Nahrhaftes Futter für trächtige Katzen

Erwartet Ihr Stubentiger tatsächlich Katzenbabys, sollten Sie das Futter daran anpassen. Geben Sie von Beginn der Trächtigkeit an und besonders während der Stillzeit mehr Futter, damit sich die Kätzchen gut entwickeln können. Es ist jedoch empfehlenswert, die Futteraufnahme zu überwachen, damit die Kätzin in den ersten Wochen nicht zu viel an Gewicht zunimmt. Energie- und mineralstoffreiche Nahrung ist dabei am besten geeignet.

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Eine trächtige Katze frisst von sich aus mehr und beginnt bereits eine Woche nach erfolgreicher Paarung kontinuierlich zuzunehmen. Sie legt so schon früh Energiespeicher im Körper an, die sie im fortgeschrittenen Stadium der Trächtigkeit und während der Säugezeit braucht, wenn sie von ihren Katzenbabys stark beansprucht wird. Während der letzten beiden Wochen ihrer neunwöchigen Trächtigkeit frisst sie unter Umständen doppelt so viel wie sonst.

Bald wird’s ernst!

Wurfbox
Kurz vor der Geburt sucht sich Ihre Katze einen ruhigen, zurückgezogenen Ort, an dem sie ihr Nest bauen kann. Hier können Sie Ihrer Katze helfen, indem Sie ihr eine Schachtel mit weichen Unterlagen wie Decken und Handtücher an einem stillen Plätzchen bereitstellen.

Geburten laufen bei Katzen normalerweise ohne Probleme ab. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie ein paar Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Suchen Sie sich einen Tierarzt, der zur Not auch auf Abruf bereit ist, sollten Komplikationen auftreten.

Utensilien wie eine Waage, Aufzuchtmilch und Einwegspritzen mit Saugern, Desinfektionsmittel und eine Wärmelampe vorrätig zu haben, ist ebenfalls kein Fehler. Halten Sie auf jeden Fall saubere Handtücher bereit.

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Wenn die Katzenbabys kommen

Katzenbaby kommt zur Welt
Vor der Geburt wird die Katze unruhig, läuft herum und miaut auch häufig. Dann sucht sie ihr Wurflager auf. Sobald Milch aus den Zitzen austritt und die Katze heftig zu schnurren beginnt, ist die Geburt nicht mehr fern. Ab diesem Zeitpunkt sollten Sie bei Ihrer Katze zuhause bleiben, damit Sie ihr bei Komplikationen zur Seite stehen können.

Dass bei Ihrer Katze die Wehen eingesetzt haben, erkennen Sie zunächst am lauten Schnaufen, Schnurren und der großen Anhänglichkeit – viele Katzen wollen jetzt gar nicht alleine gelassen werden.
Zu Beginn treten die Wehen Ihrer Katze noch stündlich auf, kurz vor der Geburt der Katzenbabys verringert sich der Zeitabstand zwischen zwei Wehen auf 30 Sekunden. Das sind dann die so genannten Presswehen, dabei presst die Katzenmama den Bauch immer wieder zusammen, um die Katzenbabys auf die Welt zu bringen.

Geburten laufen bei Katzen relativ komplikationsfrei ab, greifen Sie daher nur im Notfall ein, um den Geburtsvorgang nicht zu stören. Hat nach zwei Stunden Presswehen noch kein Katzenbaby das Licht der Welt erblickt, sollten Sie einen Tierarzt rufen. Auch wenn die Mutter sich nicht um ihre Katzenbabys kümmert, sie schwach wirken oder Sie den Eindruck haben, dass etwas nicht stimmt, ist es ratsam, den Tierarzt zu konsultieren.

Katzen bringen etwa zwei bis fünf Katzenbabys auf die Welt, die jeweils etwa 100 Gramm wiegen. Der Zeitabstand zwischen der Geburt der einzelnen Kätzchen kann zwischen 10 Minuten und einer Stunde liegen. Katzenbabys können sowohl mit Kopf, als auch mit Po voran geboren werden – beides ist normal. In der Regel wird ein Katzenbaby bei der Geburt aus der Fruchtblase herausgerissen. Falls nötig, hilft die Katzenmutter ihrem Jungen die Fruchtblase zu entfernen. Sollte dies aus irgendeinem Grund nicht gelingen, können Sie eingreifen und das Katzenbaby von der Blase befreien.

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Neugeborenes Katzenbaby

Nach der Geburt eines Kätzchens leckt die Katzenmutter ihre Babys ab, um ihre Atmung zu stimulieren. Auch hier können Sie mithelfen, falls Ihre Katze durch die nächste Geburt abgelenkt oder erschöpft ist. Dazu reiben Sie das Katzenbaby vorsichtig mit einem kleinen Handtuch gegen den Strich ab, als ob die Katzenmutter es lecken würde. Platzieren Sie dazu das Katzenbaby mit dem Gesicht nach unten, damit die Atemwege von Flüssigkeit befreit werden können.

Ein neugeborenes Katzenbaby ist blind und taub und krabbelt so schnell es geht zu den Zitzen seiner Mama. Sobald alle Katzenbabys zufrieden an den Zitzen saugen, hat es Ihre Katze geschafft. Lassen Sie die Tiere ihr Familienglück entspannt genießen – denn die Katzenfamilie und bestimmt auch Sie brauchen jetzt ganz viel Ruhe! Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrem Familienzuwachs.

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Wir haben zwar einen Kater, dein Beitrag ist aber trotzdem sehr interessant 🙂
    Liebe Grüße, Simone

    Gefällt 1 Person

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