Akela – Tschechoslowakischer Wolfhund

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Ihren Namen verdankt sie dem Leitwolf aus dem Dschungelbuch und es ist als hätten wir nochmal ein Kind bekommen, denn sie hält uns ganz schön auf Trab. Ich liebe Wölfe sehr und finde es (entgegen der weitverbreiteten Meinungen) sehr schön, dass auch hierzulande Wölfe wieder heimisch werden. Auch in den Wäldern, wo ich wohne haben sich bereits eins zwei Rudel angesiedelt und ich konnte bereits ihre Spuren finden. Gesehen habe ich bisher jedoch noch keinen.

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So kam es jedenfalls, dass wir uns für einen Hund dieser Rasse entschieden haben und das obwohl uns klar war, dass diese sehr speziell sind. Sehr gelehrig, wahnsinnig intelligent, schnell und grazil in ihren Gewegungen, eben dem Wolf noch sehr ähnlich, aber auch sehr eigensinnig. Wenn Akela etwas nicht möchte, dann zeigt sie das mit ihrer Körpersprache sehr deutlich. Sie ist recht scheu, was neues angeht (was der Natur des Wolfes entspricht), aber sind wir draußen im Wald unterwegs, ist sie in ihrem Element. Sie entdeckt gerade ihren Jagdtrieb, doch glücklicherweise waren alle Tiere bisher ausser Reichweite.

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Doch sie läuft niemals weg. Immer guckt sie wo ich bin und ohne mich würde sie nirgendwo hingehen. Nur das Huhn unseres Nachbarn war zum spielen dann wohl doch zu einladend, sodass sie nicht wiederstehen konnte und ein Loch im Zaun fand. Zum Glück haben wir sehr liebe Nachbarn, die das ganze mit Humor genommen haben. Was meinen Garten anbelangt, ist sie bei weitem die fleißigste, wenn es ums „helfen“ geht. Schleppt man etwas langes und schweres durch die Gegend, hängt sie hinten dran und hilft mit beim tragen. Gräbt man ein Loch, um etwas neues zu pflanzen, steht sie auf der anderen Seite und macht das Loch größer, als es eigentlich sein muss. Steckt man Stöcker in die Erde, um den Pflanzen eine Stütze zu geben, werden diese hinterm Rücken entfernt und dann gemütlich in der Sonne zerkleinert.

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Des öfteren wird der Holzhaufen kleiner und man kann dann alles im Garten wieder zusammen sammeln. Blumenzwiebeln sind besonders köstlich und auch bei den Rosen ist sie der Meinung, die Triebe sind einfach zu lang. So werden sie also von ihr gekürzt. Meine hochgewachsene Magnolie, die wirklich recht teuer war und die ich im Kübel ziehe, ist jetzt nur noch halb so groß. Ich habe mir doch tatsächlich erlaubt diese auf der Terrasse so zu platzieren, dass sie ihr die Sicht versperrte, also wurde auch sie kurzerhand etwas gestutzt.

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Mir blieb also nicht weiter übrig, als die Reste einzusammeln und in Wasser zu stellen und erstaunlicherweise bildeten diese sogar Wurzeln. Akela hat so also auf die Schnelle aus einer Magnolie drei gemacht. Auch sie ist, genau wie die anderen beiden total verkuschelt, aber eben noch sehr jung und muss noch vieles lernen. Die Spaziergänge liebt sie über alles, logisch, denn das entspricht ihrer Natur. Sie ist auch diejenige, die wirklich überall mit mir hin kommt, da sie nicht alleine bleiben kann. Geht man raus in den Garten und hat sie zuvor dort toben lassen, kann man nie wissen, was einen als nächstes erwartet. Aber auch sie wird älter und ruhiger.

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