Diego, Dina und Akela

Hier sind also meine 3 treuen Gefährten, die mich auf meinen Endeckungsreisen durch die Natur immer begleiten.

Wie in meinem letzten Beitrag schon angekündigt, stelle ich euch heute meine drei treuen Gefährten vor. Mit ihnen verbringe ich sehr viel Zeit und gerade bei meinen Entdeckungsreisen und Spaziergängen durch die Natur, begleiten sie mich. Sie unterstützen mich auch des öfteren bei der Gartenarbeit, nur ist das Ergebnis ein anderes, als ich es mir meistens vorstelle.

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Nachdem ich so einiges auf der Feuerschale zu verbrennen hatte, hat meine Akela beschlossen beim saubermachen zu helfen und schon mal die Asche beiseite geschoben. In weiteren Teilen meines Gartens kann man ebenfalls schon mal vorbereitete Pflanzlöcher finden. Ich schätze ob oder was man da rein pflanzt, ist ihr ziemlich egal. Glücklicherweise blieben meine Beete bisher weitesgehend verschont. Ich hoffe sehr das bleibt auch so…

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Hier aber erstmal ein Bild von meinem Labrador-Mischlingsrüden Diego. Er ist mittlerweile 7 Jahre alt und hat manchmal ganz schön zu tun die Mädels in Schach zu halten. Bekommen haben ich ihn vor 7 Jahren als Welpe durch eine Welpenauffangstation, welche Hunde aus Ungarn rettete. Er soll Bordercollie mit drin haben, sieht aber aus wie ein Labrador. Er liebt Auto fahren, sodass ich ihm nur ein einziges Mal sagen brauch, dass er einsteigen soll und schon nimmt der Herr Platz. Sind wir jedoch im Wald unterwegs, muss ich dann doch das ein oder andere Kommando des öfteren wiederholen. Am Kommando „Einsteigen“, kann man aber sehen, dass es nicht an den Ohren liegen kann… Hören kann er, wenn er will, auch wenn die Ohren manchmal nur zum niedlich aussehen da sind. Im Garten ist er der Boss und gibt sofort Bescheid, wenn sich außerhalb des Grundstücks etwas bewegt, dass seiner Meinung nach so nicht zu sein hat. Sein Lieblingsplatz befindet sich am Zaun, mit Blick in den Wald, wo man wunderbar die vorbeilaufenden Tiere beobachten kann. Im Haus ist er total lieb und verkuschelt und wenn man mal nicht sofort auf seine Aufforderungen nach Streicheleinheiten reagiert, dann wird mit kräftigen Nasenstupsern nachgeholfen. Er ist kein typischer „Ich mach alles was Du willst“ Hund. Er hat seinen eigenen Kopf und ist mit Futter nicht zu ködern. Leckerlies tragen nicht dazu bei, dass sich sein Gehorsam verbessert. Er ist dennoch eine treue Seele, genießt unsere Spaziergänge und hat dabei jede Menge Spaß.

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Madamchen hier ist meine 6 Jahre alte Labrador- Mischlingshündin Dina. Der Begriff Diva würde manchmal besser passen, denn in so manchen Situationen sitzt, guckt und benimmt sie sich, als wäre sie über alles und jeden erhaben. Eine kleine Königin sozusagen. Auch sie habe ich schon, seitdem sie ein Welpe war und aus ihr ist ein sehr gehorsamer Freund und Begleiter geworden, den ich bedenkenlos ohne Leine laufen lassen kann und die sich auch abrufen lässt, wenn ihr gerade ein Wildschwein über den Weg läuft. Eigentlich ist Dina unser Couch-Potato, denn wenn es nach ihr ginge, würde sie ausschließlich den ganzen Tag auf der Couch liegen und kuscheln oder schlafen. Im Garten sucht sie sich meist einen sonnigen Platz und wenn es denn sein muss, beschäftigt sie sich auch mal mit der kleinen Akela oder erzieht sie ein bisschen. Das aber auch nur, wenn diese lange genug mit ihren Spielaufforderungen genervt hat. Werden jedoch die Geschirre der drei rausgeholt, wackelt der ganze Hund vor Freude und nicht nur der Schwanz, denn auch sie liebt unsere ausgiebigen Spaziergänge durch die Natur. Da ist von ihrer „Faulheit“ plötzlich nichts mehr zu sehen und sie rennt, tobt oder erkundet, wer wohl vor ihr den Weg beschritten hat. Im Herbst kam es schon das ein oder andere Mal vor, dass sie die Igel im Garten zusammen gesammelt hat. Während unser einer sich Handschuhe anzieht, trägt sie sie im Maul durch die Gegend. Und manche von ihnen waren ganz schöne Brocken mit einem ordentlichen Gewicht. Erstaunlich finde ich das deshalb, weil Hunde ja gerade im Maul und an der Nase sehr empfindlich sind. Auch wenn sie sonst ein kleines Sensibelchen ist, machen ihr die Stacheln überhaupt nichts aus und so musste des öfteren eine Igel Rettungsaktion gestartet werden, um diese vor der Dame in Sicherheit zu bringen.

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Hier die beiden Schätze nochmal im Doppelpack.

Die dritte im Bunde ist unsere Tschechoslowakische Wolfshund(fast)dame Akela, die am 28. März ein Jahr alt wird. Und die kleine hat es mal faustdick hinter den Ohren.

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Ihren Namen verdankt sie dem Leitwolf aus dem Dschungelbuch und es ist als hätten wir nochmal ein Kind bekommen, denn sie hält uns ganz schön auf Trab. Ich liebe Wölfe sehr und finde es (entgegen der weitverbreiteten Meinungen) sehr schön, dass auch hierzulande Wölfe wieder heimisch werden. Auch in den Wäldern, wo ich wohne haben sich bereits eins zwei Rudel angesiedelt und ich konnte bereits ihre Spuren finden. Gesehen habe ich bisher jedoch noch keinen. So kam es jedenfalls, dass wir uns für einen Hund dieser Rasse entschieden haben und das obwohl uns klar war, dass diese sehr speziell sind. Sehr gelehrig, wahnsinnig intelligent, schnell und grazil in ihren Gewegungen, eben dem Wolf noch sehr ähnlich, aber auch sehr eigensinnig. Wenn Akela etwas nicht möchte, dann zeigt sie das mit ihrer Körpersprache sehr deutlich. Sie ist recht scheu, was neues angeht (was der Natur des Wolfes entspricht), aber sind wir draußen im Wald unterwegs, ist sie in ihrem Element. Sie entdeckt gerade ihren Jagdtrieb, doch glücklicherweise waren alle Tiere bisher ausser Reichweite. Doch sie läuft niemals weg. Immer guckt sie wo ich bin und ohne mich würde sie nirgendwo hingehen. Nur das Huhn unseres Nachbarn war zum spielen dann wohl doch zu einladend, sodass sie nicht wiederstehen konnte und ein Loch im Zaun fand. Zum Glück haben wir sehr liebe Nachbarn, die das ganze mit Humor genommen haben. Was meinen Garten anbelangt, ist sie bei weitem die fleißigste, wenn es ums „helfen“ geht. Schleppt man etwas langes und schweres durch die Gegend, hängt sie hinten dran und hilft mit beim tragen. Gräbt man ein Loch, um etwas neues zu pflanzen, steht sie auf der anderen Seite und macht das Loch größer, als es eigentlich sein muss. Steckt man Stöcker in die Erde, um den Pflanzen eine Stütze zu geben, werden diese hinterm Rücken entfernt und dann gemütlich in der Sonne zerkleinert. Des öfteren wird der Holzhaufen kleiner und man kann dann alles im Garten wieder zusammen sammeln. Blumenzwiebeln sind besonders köstlich und auch bei den Rosen ist sie der Meinung, die Triebe sind einfach zu lang. So werden sie also von ihr gekürzt. Meine hochgewachsene Magnolie, die wirklich recht teuer war und die ich im Kübel ziehe, ist jetzt nur noch halb so groß. Ich habe mir doch tatsächlich erlaubt diese auf der Terrasse so zu platzieren, dass sie ihr die Sicht versperrte, also wurde auch sie kurzerhand etwas gestutzt. Mir blieb also nicht weiter übrig, als die Reste einzusammeln und in Wasser zu stellen und erstaunlicherweise bildeten diese sogar Wurzeln. Akela hat so also auf die Schnelle aus einer Magnolie drei gemacht. Auch sie ist, genau wie die anderen beiden total verkuschelt, aber eben noch sehr jung und muss noch vieles lernen. Die Spaziergänge liebt sie über alles, logisch, denn das entspricht ihrer Natur. Sie ist auch diejenige, die wirklich überall mit mir hin kommt, da sie nicht alleine bleiben kann. Geht man raus in den Garten und hat sie zuvor dort toben lassen, kann man nie wissen, was einen als nächstes erwartet. Aber auch sie wird älter und ruhiger.

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Tja, so viel nun ertsmal zu meinen treuen Gefährten. Von ihnen habe ich gelernt, was bedingungslose Liebe ist und es macht uns allen unglaublich viel Spaß unterwegs zu sein und neues zu entdecken. Für kein Geld der Welt würde ich die drei wieder her geben und zumindest wird es bei uns zu Hause nie langweilig, denn jeder von ihnen bringt uns auf seine Weise immer wieder zum lachen.

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