Mein Gemüsegarten

9. März 2021

Auch in meinem Garten soll Gemüse nicht fehlen, also haben ich einen Teil als Gemüsegarten reserviert und gestaltet. Trotzdem ich in meinem Garten schon so einiges an Obstbäumen und Sträuchern gepflanzt habe, (Kirschbaum, Apfelbaum, Birnenbaum, Mirabelle, Feige, Pfirsichbaum, Weintraube, Himbeere, Stachelbeere, Johannisbeere und Brombeere) bin ich vom Selbstversorger noch weit entfernt. Das liegt nicht an mangelndem Platz, sondern eher an mangelndem Wissen und manchmal auch an zu knapper Zeit. Aber wer weiß, wo die Reise hingeht und vielleicht kann ich mir im Laufe der Zeit so viel Gartenwissen aneignen, dass es zum Selbstversorger reicht. Das wäre natürlich ein Traum, doch Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut.

Im folgenden möchte ich euch nun also meinen kleinen Gemüsegarten zeigen, so wie er heute aussieht.

Bei der Gestaltung meines Gartens verwende ich alles, was mir gerade so in die Finger kommt oder einfällt. So also auch in meiner kleinen Gemüseecke. Durch unser eisenhaltiges Brunnenwasser hat mein Gewächshäuschen eine ganz eigene Farbe bekommen, ohne das ich dafür etwas tun musste. Ich möchte doch behaupten, das hat nicht jeder und ist erstmal ringsrum alles bepflanzt und grün, hat es seinen ganz eigenen Charme.

Links neben dem Gewächshaus habe ich mir ein Hochbeet gebaut und dahinter einen Kompost, sodass ich nicht immer bis in die andere Ecke des Gartens mit meinen Gartenresten laufen muss. Beides ist aus alten Paletten entstanden, die wir hier noch rumzuliegen hatten. Ich habe eine Seite mit Pflanzsteinen bestückt, da der Inhalt des Hochbeetes das Ganze doch ein wenig auseinander gedrückt hat und es jetzt etwas schief aussieht. Macht aber nichts, denn es erfüllt seinen Zweck und soll wohlschmeckendes Gemüse hervorbringen.

In die forderen Mörtelkübel auf der linken Seite werde ich dieses Jahr wieder Kartoffeln setzen (Sorte Linda- so heißt auch mein Kind und so werden sie ganz sicher total lecker) Ich hab schon einmal Kartoffeln im Kübel angebaut, weil ich kein großes Kartoffelbeet anlegen wollte und das gelang eigentlich ganz gut. Es waren nicht die größten Kartoffeln, aber dennoch eine reichliche Ernte und sie waren super lecker. Ich bin schon gespannt, wie es dieses Jahr wird.

Die Kübel auf der rechten Seite sind für Zucchini und Physalis reserviert. In die Pflanzsteine werde ich Tagetes säen und in die auf der linken Seite am Hochbeet Kapuzinerkresse. Beide blühen wunderschön und sind essbar. Sie werden einen farbigen Akzent im Gemüsegrün setzen. Wobei die gelbe Blüte der Zucchini auch nicht zu verachten ist.

Hinter den Kübeln wird mein Gemüse angepflanzt. Radieschen, Kohlrabi, Wirsingkohl, Mangold und einiges mehr. Die Stangen die am Gewächshaus lehnen sind zu einem Rankgerüst gebaut. Sie stammen von der alten Kiefer, die wir fällen mussten und werden Stangen- und Feuerbohnen als Rankhilfe dienen. Um die Beete voneinander zu unterteilen, bzw. das eine Beet aufzuteilen, habe ich mir kleine Wege aus Steinen gelegt. Das erleichtert das Unkraut jäten ungemein, da man darauf stehen kann und vernünftig an die Pflanzen herankommt, ohne dass man sich völlig verrenken muss. Eine Erfahrung der letzten Jahre, wo es mir kaum möglich war überall ran zu kommen.

Natürlich dürfen hier auch zur Gestaltung die Feldsteine nicht fehlen, denn die liegen hier ohnehin überall rum.

Das kleine blaue Fass dient dazu etwas Regenwasser aufzufangen, denn genau an dieser Stelle meines Gewächshäuschens läuft das Wasser bei Regen wie aus dem Wasserhahn herunter. Warum also nicht nutzen. Das Fass eignet sich entweder zum gießen oder ich werde darin Brennesseljauche ansetzen, um die Pflanzen zu düngen. Irgendetwas wird mir schon einfallen.