Entdeckungtour im Spreewald

Ist man auf Entdeckungsreise im Spreewald oder auch zum Urlaub machen in der Region, so gibt es unzählige Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele. Restaurants, Cafes, Burgen, Kanutouren, Radwanderwege oder die Herstellung und Besichtigung verschiedenster Spezialtäten aus der Region, um nur ein paar der Dinge zu nennen.

Bei meinen Endeckungstouren geht es mir jedoch um die Kleinigkeiten, die wir so oft gar nicht wahrnehmen, um das was die Natur uns an Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Die Natur, die uns zur Ruhe kommen und abschalten lässt, in der wir neue Kraft tanken, uns sammeln und sogar zu neuen Ideen finden können. Die Schönheit der Dinge liegt selbstverständlich im Auge des Betrachters und gerade in der jetzigen Jahreszeit, im zeitigen Frühjahr, erscheint so manches dem ein oder anderen oft trist und grau und die Natur scheint nicht mehr als dunkle Wolken und Regen herzugeben.

Doch ist es die Zeit, die uns verlauten lässt, dass bald alles wieder zu neuem Leben erwachen und erblühen wird. Die Zugvögel sind zurück und die ersten Schneeglöckchen und Krokusse ragen ihre Köpfe empor. Die Forsythie steht mit ihren Knospen schon in den Startlöchern und so wird der Frühling also nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Genießen wir also noch einen Moment die Ruhe und Besinnlichkeit, die uns die Natur zu bieten hat, bevor um uns herum wieder das Leben zu toben beginnt. Die Kraniche beispielsweise tun das auch und bemühen sich jetzt schon sehr um einander.

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Wie wäre es mit einem Farbenschaupiel, dass uns nur Sonne und Wolken in einem gemeinschaftlichen Miteinander bieten können…

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Mit Moos bewachsene Baumstämme bieten den Kleinsten derzeit noch Winterquartier, doch bald wird sich das ändern. Sie bieten einem ein wunderschönes Bild von Gleichmäßigkeit oder auch Ursprünglichkeit und leeren uns, dass alles zu etwas nütze ist.

Totes Holz bietet Lebensraum für Baumpilze, die widerum Nahrung für so manche Tiere sind. Nichts wird verschwendet. Die Bäche sind noch zugefrohren und doch erstrahlt dadurch ihre Umgebung in einer einzigartigen Schönheit.

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Einzeln stehende Bäume sehen trotz ihrer fehlenden Blätter erhaben aus und lassen uns erahnen, welches Bild wir in der wärmeren Jahreszeit von ihnen erwarten dürfen.

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In dieses Storchennest sind seine Bewohner bisher noch nicht zurück gekehrt, doch hat es sich solange eine Katze darin gemütlich gemacht. Leider sehr kamerascheu, doch zauberte mir das ein Lächeln ins Gesicht.

Doch auch von Menschenhand erbautes, dass sich in die Natur eingefügt hat, bietet doch etwas Außergewöhnliches. Wie dieses mit Moos bewachsene Haus… Die in der Dämmerung liegenden verlassenen Häuser haben schon fast etwas gespenstisches an sich und lassen nur ahnen, dass sich dort einmal das Leben tummelte…

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Zum Abschluß noch ein ganz persönliches Highlight. Zu meiner Begeisterung haben sich in unserer Region die Wölfe wieder angesiedelt. Meiner Meinung nach haben sie ihre absolute Daseinsberechtigung. Lebten sie doch schon lange vor dem Menschen hier und war dieser letztendlich für ihr Aussterben verantwortlich. Leider sind diese wunderschönen und doch auch sehr sozialen Tiere sehr scheu, sodass es mir wohl eher nicht gelingen wird, einen von ihnen in freier Natur zu Gesicht zu bekommen. Doch meine treue Gefährtin Akela lässt uns Dank ihres Aussehens erahnen, welch ein Bild das geben könnte… In diesem Sinne wünsche ich allen einen ruhigen und schönen Start in den Tag…

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